Lea & Esther Birringer

„Den Namen Birringer muss man sich merken“ (WDR 3)

Lea und Esther Birringer sind seit Jahren ein künstlerisch perfekt aufeinander eingeschworenes Team und bilden vereint einen „fast symbiotischen Klangkörper“ (NDR). Obwohl beide schon früh erfolgreich ihre eigenen Wege als Solistinnen gingen, entwickelten sie aufgrund ihrer geschwisterlichen Nähe eine ganz besondere Art des gemeinsamen Musizierens. Die dynamischen Schwestern verfügen über die „gleiche Wellenlänge, kompatibles Temperament, blindes Verständnis – in der Kammermusik zentrale Parameter für mitreißende Interpretationen.“ Sie „bersten vor Spielfreude, mehr noch: vor musikalischer Angriffslust“ (BR).

2011 sorgten die beiden Musikerinnen erstmals im Duo international für Aufsehen, als sie unmittelbar nacheinander die internationalen Kammermusikwettbewerbe ‚Premio Vittorio Gui‘ und ‚Concorso Internazionale di Musica da Camera Città di Pinerolo‘ gewannen. Seitdem erhalten sie zahlreiche Einladungen zu Festivals und Kammermusikreihen, wo sie für ihr „inniges Spiel von höchster Präzision“ (Weilburger Tageblatt) geschätzt werden. Nach ihrer von Kritikern gelobten Debüteinspielung, die 2014 bei Avi-music mit Sonaten von Hindemith, Szymanowski und Respighi erschien, folgt Januar 2018 ihr zweites Album bei dem neuen Label Rubicon Classics mit Werken von Grieg, Liszt und Franck.

Lea Birringer, Violine

Lea Birringer gilt als „herausragende Geigerin der jungen Generation“ (NDR). Die Violinistin, die ihre Ausbildung bei Igor Ozim am Salzburger Mozarteum und bei Pavel Vernikov in Wien genoss, „weiß, was sie vermitteln will. Ihre Performance ist viel mehr die einer Musikerin denn nur die einer Geigerin" (DrehPunktKultur). Diese Musikalität spiegelt sich auch in ihren zahlreichen Auszeichnungen und Preisen wider, unter anderem bei den internationalen Violinwettbewerben Johannes Brahms, Kloster Schöntal, Premio Rodolfo Lipizer, Louis Spohr und Abram Yampolsky. Ihrem Debüt mit den Berliner Symphonikern folgten Einladungen zu Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem MDR Musiksommer, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Davos Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Crescendo Winter Music Festival in Florida sowie Auftritte in bedeutenden Musikzentren Europas, u.a. in der Philharmonie Berlin, in der Laeiszhalle Hamburg, im Münchner Gasteig, im Musikverein Wien, im Opernhaus in Florenz und im Pariser Louvre.


Auch ihre Schwester Esther Birringer begeistert durch ihr sensibles und gleichermaßen packendes Klavierspiel. Ihr erster Preis bei Jugend musiziert 1999 war Auftakt zu zahlreichen Auszeichnungen, darunter erste Preise beim Klavierwettbewerb Johann Sebastian Bach in Würzburg und beim Internationalen Klavierwettbewerb der Chopin-Gesellschaft Hannover, sowie ein Sonderpreis beim Deutschen Musikwettbewerb. Das „kraftvolle Energiebündel“ (Weißenburger Tagblatt) konzertierte mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden, den Dresdner Kapellsolisten, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt-Oder, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Deutschen Streicherphilharmonie und dem Neuen Kammerorchester Potsdam in Zusammenarbeit mit Michael Sanderling, Łukasz Borowicz, Helmut Branny und Marcus Bosch. Zu Esther Birringers künstlerischen Mentoren zählen Karl-Heinz Kämmerling, Pascal Devoyon, Cécile Ousset und Arie Vardi.

Esther Birringer, Klavier